Freitag, 29. Januar 2010

Road Trip: Stop 05

Zunächst etwas in eigener Sache: Durch mehrere Quellen ist an mich herangetragen worden, dass ich zu selten blogge. Das stimmt. Nun ist seit dem Roadtrip bald ein Monat vergangen und ich habe noch immer nicht komplett davon berichtet. Das geht so natürlich nicht, deswegen werde ich versuchen, noch an diesem Wochenende alle restlichen Stops abzuarbeiten :)

Beginnen wir mit der Fahrt von L.A. nach Vegas...
Wir haben uns spontan entschieden, in der Geisterstadt Calico anzuhalten. War nur mäßig spektakulär, aber sehr authentisch.



Ansonsten war der Weg recht... straight könnte man sagen:

Korrekt, der graue Strich da am Horizont ist immer noch die selbe Straße wie im Bildvordergrund ;)

Nach langer Fahrt und ständiger Suche nach irgendwelchen Radiosendern fuhren wir endlich in Vegas ein.


Unser Hotel von außen:


und von innen, schön zu erkennen: Der Fernseher im Badezimmerspiegel...


Nach unserer Ankunft hatten wir dann Zeit, uns ein bisschen Vergas anzuschauen und das erste Geld im Casino zu verzocken. Und Bier zu trinken. In Vegas ist public drinking übrigens erlaubt.


Am nächsten Tag mussten wir uns leider von Mr. Mort verabschieden und sind, um uns wenigstens noch etwas aufzuheitern, zum Hoover Damm gefahren:





Leider kommen die Dimensionen auf den Bildern kaum rüber, es war aber alles sehr groß!

Genug getrauert, es war langsam Zeit für Silvester. Wir haben im Coyote Ugly mit einigen Kameraden aus meinem Hörsaal gefeiert, was verdammt lustig war. Und verdammt übel.





Meine Güte, hat das Aufstehen am nächsten Tag Spaß gemacht. Ich hab beim Fahren auf jeden Fall erstmal ausgesetzt...

Samstag, 23. Januar 2010

Road Trip: Stop 04

So schön wars in San Diego, dass uns der Abschied schon fast ein bisschen Leid tat. Aber es musste ja weitergehen, so ein Road Trip erlebt sich schließlich nicht von allein.
Also machten wir uns, stets an der Küste haltend, auf den Weg nach Los Angeles.
Dort angekommen, bezogen wir unser Hotel, wo wir mit einer Infotafel über Weihnachten in Deutschland begrüßt worden. In Deutschland nennt man Heiligabend "Dickbauch", weil wir Deutschen glauben, dass man von Dämonen verfolgt wird, wenn man nicht genug isst. Wie, das war noch nicht bekannt? Na dann aber mal schnell nachlernen:



So schaut's aus.

Gut informiert machten wir uns auf den Weg, um uns ein paar abendliche Impressionen zu holen:





Wir waren dann noch im Griffith Observatorium, wo uns ein Mitarbeiter ganz stolz erzählt hat, dass das unbezahlbare Teleskop natürlich aus Deutschland stammt.
Am nächsten Tag sind wir zuerst nach Venice Beach gefahren, dem Beklopptenstrand von L.A.:






Weiter ging's nach Hollywood:






Abschließend noch ein paar Eindrücke von L.A. bei Tag:





Fazit: Auch wenn L.A. auf den ersten Blick wie ein Moloch (kleiner Wink an Mort) wirkt, ist es bei näherem Hinschauen sehr sympathisch und auf jeden Fall eine Reise wert. Venice Beach rocks!

Montag, 11. Januar 2010

Road Trip: Stop 03

Nach dem Besuch des Museums ging unsere Reise weiter gen San Diego.
Vorbei an jeder Menge nichts,

ominösen UFO-Landeplätzen


und "kleinen" Baumwollplantagen,

mit Halt in kultigen 60er Jahre Diners

und mit Ausblick auf hübsche Abendstimmung.

Irgendwann sah es dann auch endlich mal etwas mehr nach Kalifornien aus!

Das Verkehrsnetz von San Diego ist für den Anfänger zunächst etwas erschreckend (vor allem, wenn man vorher 5 Stunden auf einer einzigen Straße durchs Niemannsland gefahren ist); wir hatten jedoch glücklicherweise in Tucson ein Navi gekauft, weshalb wir sicher den Weg zu unserem Hotel fanden. Das ist gut, denn wir mussten ja am nächsten Morgen früh raus zu SEAWOOOOORLD! Yeeeeaaaaah!

Da gibt's Delfine...
...Schildkröten...
...baumfressende Pinguine...
und natürlich SHAMU! (Ich habe nicht so wirklich verstanden, wer oder was genau ein Shamu ist, offensichtlich nennen die alle ihre Wale dort Shamu. Kleine Wale heißen Baby Shamu.)
Shamu ist das schwarzweiße in der Mitte. Diese Show war zu Beginn ziemlich strange, weil per Lautsprecher alle Angehörigen des US-Militärs sowie verbündeter Streitkräfte gebeten worden sind, aufzustehen und die restlichen Anwesenden dann für die applaudiert haben. Auf dem Bild sieht man ja, dass da schon ein, zwei Leute waren ;-) Ja, als Militärangehöriger ist man hier in den USA schon ein "Hero". Genau das stand auch auf meiner Eintrittskarte, die ich ganz umsonst bekommen habe (statt 70$).

Nach Seaworld und dem Entdecken eines Fastfood-Restaurants, das auch Weihnachten geöffnet hat (an dieser Stelle Dank an Jack in the Box!) stand Pazifikstrand auf dem Programm:

Der Steg im Hintergrund ist der längste der Westküste.

Vom Steg aufs Land.

Pelikan auf dem Steg

Oooooooh :)

Am nächsten Tag waren wir auf der U.S.S. Midway, einem Flugzeugträger, der inzwischen ein Museumsschiff ist (man kann von da aus aber auch einen "echten" atomgetriebenen Flugzeugträger sehen).
Beeindruckend, oder? Das Schiff war aber auch ziemlich cool.

Abends waren wir dann noch etwas cachen und genossen den Blick von Coronado auf die Skyline von San Diego. Abgeschlossen wurde der Tag dann durch einen Besuch in der Stammkneipe der U.S. Navy SEALS, einem Irish Pub, der so irish aber gar nicht war.

Mittwoch, 6. Januar 2010

Road Trip: Stop 02

Unser nächster Stop und gleichzeitig Ort unserer ersten Übernachtung war Tucson (sprich: Tuusson). Fast interessanter als der Stop war der Weg dorthin:


Na gut, zugegeben. Diese weite Weite voll endloser Weite ist die ersten Stunden noch beeindruckend, nach gefühlten Ewigkeiten auf schnurgeraden Straßen freut man sich aber über jede Veränderung.


Über "Deming" zum Beispiel, eine "Stadt" mit fast 15.000 Einwohnern, die tatsächlich aussieht wie auf dem Bild und wahnwitzige Attraktionen hat wie "a world class collection of Mimbres Indian painted pottery" und "interesting volcanic rock formations". Außerdem (als wenn das noch nicht genug wäre) gibt es das "Great American Duck Race", welches jedes Jahr im August durchgeführt sind und die schnellsten Enten des Landes parat hat. Pizza Hut gibt es dort auch und diente als erste und letzte Anlaufstätte für uns in dieser Metropole!


Weiter ging's und tatsächlich barg die Landschaft hin und wieder ein paar filmreife Motive. So mussten wir dann am Abend auch noch ein bisschen posen, was durch die "Power Ranch" (welche wir durch einen Cache etwas abseits der Interstate ausfindig gemacht haben) natürlich enorm erleichtert wurde.



Vielleicht sollten wir auch in der Autowerbebranche anfangen...

Auf jeden Fall haben wir es am Abend noch bis Tucson geschafft, uns im örtlichen Quality Inn eingemietet und noch ein Absackerbierchen in einer örtlichen, sehr angenehmen Studentenkneipe getrunken.

Am nächsten Tag stand das Pima Air & Space Museum auf dem Plan. Neben vielen interessanten Flugzeugen gab es auch... nicht so viel, aber viele interessante Flugzeuge :-)





Bald geht's weiter mit Stop 3...